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Beitrag: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
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lawrence*42
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Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Was halten Sie davon, wenn jemand seine eigene Auktionen hochsteigern läßt ? Ist dies moralisch verwerflich oder auch nicht ? Wird dies in herkömmlichen (nicht Internet) Auktionshäusern auch heimlich praktiziert ?
Zum Beispiel : Es wird eine höherwertige Münze (z. B. Goldmünze oder 5 Mark Germanisches Museum, o. a. ...) in einer Auktion für 1 Euro eingestellt. Glaubt jemand im Ernst, daß der Einsteller im Laufe und erst recht gegen Ende der Auktion, sicht NICHT gegen eine Unterbezahlung absichern tut ? Und wer als Bieter glaubt im Ernst, daß er solch eine Münze für \'nen Appel und \'n Ei ersteigern kann ? Gibt\'s überhaupt noch so naive Menschen ?
Zu diesem Thema \'Absicherung durch eigenes hochsteigern\' hätte ich gerne mal Euere Meinung gelesen.
Gruß. L.
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rhwrpz 21.06.03 - 13:49
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Zunächst mal: Puschen der eigenen Auktionen vielleicht sogar unter dem eigenen Namen stellt für mich den Straftatbestand des Betruges dar - in vielen bereits nachgewiesenen Fällen wurde durch puschen ein hoher Preis erzielt, der Meistbietenden ist dann abgesprungen (angeblich) und der nächstfolgende Bieter war dann der Glückliche zu entscheiden, ob er nicht doch das Teil möchte. Das Einstellen mit einem Reellen Startpreis stellt doch nur ein Problem auf den Plattformen dar, wo Startpreisabhängige Einstellgebühren verlangt werden (ebay, ricardo, atrada u.s.w). Plattformen, die keine Einstellgebühren nehmen, lassen doch ohne weiteres das Einstellen zu reellen Preisen zu, warum sollte ich dort mit 1 ? beginnen? Gut - wenn man hood oder echtwahr oder ähnliche nimmt: Da ist das Risiko, so ein Teil zum Einstandspreis (1 ?) loszuwerden, verdammt hoch.
Wenn man schon puschen will, soll man doch zu feininger gehen. da ist es ganz offiziell möglich, seine eigenen Auktionen zu bebieten - nur leider wird man dort meist auch nichts los - weil die Bieter sich dann nicht melden! Am sichersten ist halt immer noch: reelle Preise und sicheres Handeln, dann brauchts auch kein puschen! :-D
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augustinerbier 21.06.03 - 13:52
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Hallo,
zumindest auf dieser Plattform sehe ich überhaupt keinen Sinn darin, denn jeder kann zu dem Preis einstellen, der seine Schmerzgrenze, zu der er sein Stück abgeben will, risikolos und kostenfrei einstellen.
Bei Ebay sieht die Sache dann schon ein wenig anders aus.
Trotzdem würde ich da meinen Preis verlangen, denn EBAY ist es ziemlich egal, ob ein Fremdkäufer oder einer meiner Spezl was ersteigert - die KASSIEREN (und hier auch wohl zu Recht) und der Verkäufer bleibt bei einem Selbstkauf auf nicht unerheblichen Einstell- und Verkaufsprovisionen sitzen??
Dieses RISIKO ist hoch und den Vorteil kann ich nicht sehen.
mfg
Rudi (augustinerbier)
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Jumbo-01 21.06.03 - 15:29
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Hallo.
Dahert verstehe ich auch nicht das Meckern mancher Leute, daß hier bei uns die Münzen zu höheren Preisen reingesetzt werden als bei anderen Plattformen.
Mir ist es lieber, einen reellen Preis von Anfang an zu sehen, zu dem ich auch die Münze erhalten kann, als einen unrealistischen, niedrigen Preis, der im Nachhinein hochgepusch wird.!!
Da bei uns keine Gebühren oder Provisionen gezahlt werden müssen, ist eine Hochpuscherei der eigenen Auktionen weder nötig noch angebracht.!!
MFG
Heinz
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Lausbub 21.06.03 - 15:43
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Es sieht besser aus wenn schon einige Gebote vorhanden sind und regt zum mitbieten an. ;-)
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Bethelgeuze 21.06.03 - 16:50
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
es sieht "saugut" aus, wenn schon einige Gebote abgegeben wurden. Fast alle Seiten ohne Gebote - kann eigentlich nicht sein :-((
m.f.G.
Walter
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Zeichen 21.06.03 - 17:44
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Da ich die vorstehenden Infos gelesen habe, halte ich weiter an meiner These fest. Wenn es nichts kostet wird nur Unfug getrieben.
Dafür ist mir dann die Zeit zu schade um mir Angebote anzusehen die zu teuer eingestellt wurden und die teilweise schon 3 Monate zu sehen waren.
Bleiben wir realistisch. Warum hat eBay diesen Erfolg, trotz all der Kosten?????????
Wenn es hier also die halben Gebühren kosten würde und Miniangebote von 1 bis 2 Euro kostenfrei wären, würde sich der Erfolg von Münzauktion.com in einem halben Jahr ändern.
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Bethelgeuze 21.06.03 - 18:11
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
habe mal zwei Artikel heute eingestellt! Zu einem fairen Preis!
Wir wollen doch mal sehen, was dabei rauskommt, ohne Gebühren und alles.
Meiner Meinung nach muß eine Startgebühr erhoben werden, denn nur zum Spaß sind wir nicht hier!
Und Gebote auf die Artikel wären kein Fehler, schaut Euch doch die Verkaufsseiten an
m.f.G.
Walter
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Felix - mhl2002 21.06.03 - 18:17
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Hallo Zeichen, die Angebotszahlen in der Kategorie "Münzen" sind bei der Ebola in den letzten 2-3 Monaten von über 70 tausend auf nunmehr 56-57 tausend gesunken. Das entspricht einem Rückgang von etwa 20%. Unsere Angebotszahlen sind in der selben Zeitspanne von etwa 20 tausend auf nunmehr 27-28 tausend gestiegen, was einer Steigerung von etwa 30% entspricht. Erfolg bei der Ebola? Na ja, das ist dann so, wie man das sehen mag!!! Seriöse Sammler werden mit Sicherheit zu uns stoßen - Spekulanten werden jedoch immer eine gesichtslose Masse suchen, wo man die Mitmenschen betrügen kann - ohne das einem was geschieht. Noch ein Gruß an Dich - Felix
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Markus 21.06.03 - 18:31
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Und woraus setzen sich die 30% zusammen ?
Zum größten Teil aus irgendwelchem Kleinkram im Centbereich den eigentlich keiner haben will aber evtl. findet sich ja doch mal ein Käufer...
Ich kann dir auch 5000 1 Pfennigstücke reinknallen, ist das dann ein Erfolgt ?
Und das bei ebay die Zahlen runtergehen ist völlig normal, die meisten Auktionen laufen nunmal am Wochenende aus. Guck mal am Montag nach wieviele es dann wieder sind.
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Felix - mhl2002 21.06.03 - 18:36
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Ist doch Quatsch, hier werden genug hochwertige und seltene Münzen angeboten - zu Preisen, bei denen Ebola alt aussieht. Und die fehlenden Gebote liegen an der fehlenden Bekanntheit dieser Plattform - was sich noch schlagartig ändern kann - laß Dich bloß überraschen! Gruß - Felix
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Jumbo-01 21.06.03 - 18:57
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
@ Zeichen: Nach Deiner Aussage sind Sammler scharf auf Münzen, die durch Startgebühren und Provisionen unnötig teurer sind als die ohne Gebühren???
Auch die Aussage, daß Münzen, auf denen schon mehrere Gebote vorhanden sind interessanter sind als Münzen mit nur einem Gebot ist unverständlich.
Sollen wir von muenzauktion ein paar Leute abstellen, die wahlweise auf jede Auktion ein paar Gebote abgeben, damit diese interessanter werden???
Ich glaube kaum!
@ Markus:"Zum größten Teil aus irgendwelchem Kleinkram im Centbereich den eigentlich keiner haben will.." wo willst Du da eine Grenze ziehen???
Was für DICH uninteressanter Kleinkram ist, ist für viele Sammler das, was sie schon lange gesucht haben, da bei Ebay das Einsetzen von solchen Kleinmünzen wegen der Preise nicht möglich ist. Komm mir nicht mit Lots-Einstellung!!! Kein Sammler möchte unnötig Münzen ersteigern, die er nicht gebrauchen kann.!! Das zeigen mir Mails, in denen Sammler sich freuen , daß auch Kleinmünzen von 20 Cent bei uns ersteigerbar sind.
Gruß
Heinz
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Markus 21.06.03 - 19:00
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Die Regel ist aber schlechtes Bild gepaart mit schlechtem Preis = kein Gebot.
Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe über mehrere Wochen täglich die neu eingestellten Auktionen beobachtet, leider sah ich nicht viel neues sondern nur Auktionen die immer (und immer wieder....) neu eingestellt wurden.
So macht das sicher keinen Spaß :-((
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prince 22.06.03 - 00:32
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Zu Felix: Der Erfolg eines Auktionshauses bestimmt sich nicht nach ANGEBOTSzahlen, sondern nach VERKAUFSzahlen!!!
Zu Markus: Seit einiger Zeit denke ich ebenfalls, dass hier die Startgebühren angebracht wären. Wer diese Platform nicht vollständig kommerzialisieren will, muss sich nach anderen Möglichkeiten umsehen. In Frage käme z.B. eine allgemeine Angebotsgebühr von z.B. 25 - 30 Cent. Falls auch das zu viel ist, könnte man in die Richtung denken, dass die Gebühr nur beim nichtverkauften Artikel fällig wird (bzw. beim Verkauf dem Verkäuferkonto gutgeschrieben wird). Eins steht fest: Ganz ohne Gebühren ist niemals ein wirklicher Erfolg zu erzielen. In einer Gesellschaft, wo Marktwirtschaft praktiziert wird, geht man davon aus, dass alles, was umsonst auch vergeblich sei!!!
Zu Jumbo-01: Bei allem Respekt, ob es für Sie verständlich ist oder nicht, es ist nun mal so, dass Leute eher auf etwas bieten, was jemand anderer haben möchte. Daher die besseren Verkaufschancen bei Artikeln mit vielen Geboten. Es ist allseits bekannt, dass der Mensch ein ziemlich unlogisches Wesen ist. Doch darf man dies nicht eifach übersehen.
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rethorn.privat 22.06.03 - 11:40
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Hallo!
Wenn man hier Startgebühren einführen würde,dann wären diese Gebühren auch ab 01.07. Steuerpflichtig.Es müßte bei Münzauktion.com extra eine Abrechnungsstelle und Steuerstelle eingerichtet werden,was extra Geld kostet.
Anschließend haben wir den gleichen dreck wie bei ebay.Wartet doch einfach mal ab,ob und wieviele Verkäufer und Käufer nach dem 1.07.zu Muenzauktion abwandern,weil sich wegen der hohen Gebühren der Verkauf bei Ebay nicht mehr lohnt!
Für mich ist Muenzauktion.com ein Geschenk! Es kostet mich nichts.Warum erkennen einige Leute das nicht an! Wenn man unbedingt sein festes Einkommen haben MUSS,dann kann man auf eine Verkaufsseite oder Homeshop-Seite zurückgreifen.
Man redet hier nur noch über Gewinn,Umsatz und zu wenig gebote.Das ist falsch! Muenz.com ist für SAMMLER gedacht und vielleicht für Taschengeldaufbesserung,nicht als Münzengroßhandel!
Denkt mal darüber nach.
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rethorn.privat 22.06.03 - 11:47
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Und noch etwas ganz anders.An bestimmte Personen:
Muenzauktion.com ist kostenlos.Wer spendet oder nicht,ist egal! Aber es ist ein frechheit,freiwillig zu spenden und dann in einigen Foren zu schreiben: "Ich bekomme nichts für mein Geld" Oder : "Nun tut mal langsam etwas für das Geld!".
Hallo! Die Jungs und Mädels arbeiten umsonst in ihrer Freizeit.Sie bekommen keinen Cent von den Spendengeldern.Das Geld ist für die laufenden Kostenm,die von allen Küfer und Verkäufer,Server,usw.produziert werden.
Man kann sich hier nicht hinstellen,15 Euro spenden und dann den großen Macker spielen.Keiner hat etwas zu sagen,nur weil er Geld gespendet hat!Es ist freiwillig.
Es gibt immer etwas zu nörgeln.
Kostet etwas-herummeckern,kostet nichts- auch herummeckern-"Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul!
Schönen Sonntag!
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Jumbo-01 22.06.03 - 11:57
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
Moin zusammen.
@ Bethelgeuze:"Meiner Meinung nach muß eine Startgebühr erhoben werden, denn nur zum Spaß sind wir nicht hier!""Wie??.. Das heißt also ,Sie möchten unbedingt eine Startgebühr bezahlen, da Sie sonst am Verkauf von Münzen keinen Spaß haben??? Da wir uns vorgenommen haben, die Auktionsplattform für ALLE kostenfrei zu halten, würden wir unseren Vorsatz untreu werden!!! Da wir Ihnen nicht die Freude am Verkauf von Münzen incl. Gebühren vermiesen möchten, können Sie ja freiwillig Gebühren auf das Spendenkonto überweisen.!! Sie hätten dadurch Freude am Verkaufen und muenzauktion.com hätte einen herzlich willkommenen Sponsor:-)))))
@ prince:"dass die Gebühr nur beim nichtverkauften Artikel fällig wird "Dieser Vorschlag würde zu Verstößen gegen die AGB´s verleiten.!! Jeder würde selbst mit Zweitnick oder Freunde und Bekannte mindestens ein Gebot auf die Münzen abgeben.!!!Wem wäre dadurch gedient?? Niemanden!!Echte Bieter würden durch die vorliegenden Scheingebote vom Bieten abgehalten!!
Was das Bieten angeht, so biete ich auf eine Münze, die mir fehlt und die ich in meiner Sammlung haben möchte und nicht, weil diese Münze von einem anderen Sammler begehrt wird!!
MFG
heinz
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lawrence*42 22.06.03 - 14:41
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
@rhwrpz meint : ... Puschen der eigenen Auktionen vielleicht sogar unter dem eigenen Namen stellt für mich den Straftatbestand des Betruges dar ...
Zu diesem Thema habe ich selbst leider keine Erfahrung und kann mir deshalb keine feste Meinung bilden. In manchen Fällen habe ich hierfür Verständnis und in manchen Fällen ist es moralisch nicht in Ordnung. Aber ist es juristisch gesehen strafbar oder nicht ?
Hierüber würde ich gerne noch etwas mehr lesen. Die bereits geführte Diskussion hängt zwar mit dem Thema zusammen, gibt mir aber zu wenig Aufschluß über mein Hauptanliegen : Eigene Auktionen mit niedrigen Ausrufspreisen über Bekannte, Freunde oder selbst hochjubeln. Gibt es vielleicht auch Befürworter - wenn ja, mit welchen Argumenten ?
@rethorn.privat u. Jumbo-01 : Gut gebrüllt, Löwen !
Sonntagsgrüße an alle !
L.
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Jumbo-01 22.06.03 - 19:54
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Re: Auktions-Absicherung durch eigenes Gebot |
@ lawrence*42:
Biologisch wäre richtig:Gut gebrüllt Jumbo =Elefant.
Elefanten haben nun mal ein lautes und nicht zu überhörendes Organ.!MFG
Heinz
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