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Beitrag: Germanisches Museum |
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edelstahl
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Germanisches Museum |
Hallo zusammen,
habe die Muenze Germanisches Museum in die Finger bekommen die Besitzerin ist gestorben. Jetzt stellt sich mir die Frage, woran erkenne ich ob es sich um die Echte handelt?
Bin fuer jede Antwort Dankbar
Gruessle edelstahl
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rudi0911 27.12.03 - 21:05
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Re: Germanisches Museum |
hallo edelstahl: einem Münzhändler in der Nähe zeigen, der erkennt sie sofort, einige Merkmale kann auch der Laie sofort erkennen: sie wiegt 11,2 Gramm und ist aus 625er Silber bei einem Durchmesser von 29 mm, AV: ganz oben 5 darunter DEUTSCHE MARK darunter BUNDESREPUBLIK darunter DEUTSCHLAND dann folgt der Bundesadler rechts oberhalb des Flügels das Prägezeichen "D" RV: die ostgotische Adlerfibel mit der Umschrift *GERMANISCHES MUSEUM EIGENTHUM DER DEUTSCHEN NATION NÜRNBERG sowie die Jahreszahlen 1852 und 1952. Die Randschrift lautet: EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT Gruß Rudi
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edelstahl 27.12.03 - 21:22
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Re: Germanisches Museum |
Hallo Rudi,
vielen Dank fuer die schnelle Antwort.
Tja da habe ich ein plumpe Faelschung, mit einem Durchmesser von 36 mm unter der 5 steht rein gar nichts und rechts oberhalb des Fluegels steht auch nix.
RV: Ist alles wie beschrieben, aber die Randschrift hat auch einer geklaut ;-)
Gruessle edelstahl
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rudi0911 27.12.03 - 21:26
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Re: Germanisches Museum |
tja, edelstahl, das sind die Fälschungen, die dauernd bei einem bestimmten Auktionshaus angeboten werden, jetzt weisst du auch, weshalb dort immer nur eine bestimmte Seite abgebildet wird, die ist auf einem Foto oder Scan eben nicht zu unterscheiden, dazu muss man diesen Schrott schon in Händen halten, leider :-((
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Bethelgeuze 28.12.03 - 00:03
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Re: Germanisches Museum |
sind keine Fälschungen sondern Nachprägungen!
Gruß, Walter
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Antidote 28.12.03 - 00:31
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Re: Germanisches Museum |
um so trauriger, daß Leute damit "betrogen" werden.
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rudi0911 28.12.03 - 00:44
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Re: Germanisches Museum |
bethelgeuze: für mich sind es dann Fälschungen, wenn sie unter den o. a. Fakten angeboten, angepriesen, verkauft werden. Dass es sich dabei um Nachprägungen (Medaillen) handelt wird ja dabei nicht erwähnt. Meiner Meinung nach werden diese Dinger nur dafür hergestellt, um dem Betrug Tür und Tor zu öffnen. Leider zählt meine Meinung und die vieler Sammler nicht, sonst wären diese Schrotthaufen schon längst verboten :-((
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Bethelgeuze 28.12.03 - 09:59
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Re: Germanisches Museum |
Ihr habt ja Recht! Aber ein original Germanisches
Museum für 80 Euro kann auch nicht sein - oder?
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Jumbo-01 28.12.03 - 12:21
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Re: Germanisches Museum |
Hallo Rudi,ganz stimmt Deine Aussage auch nicht.:
Die "seriösen" Nachpräger punzieren wenigstens auf der Rückseite mit NP oder prägen das Prägejahr groß über die Rückseite:-)))))))ha,ha,ha
Daher zeigt man immer bei E...Y. nur die Vorderseite der "Münzähnlichen Medaille."
Gruß
Heinz
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Bethelgeuze 28.12.03 - 18:33
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Re: Germanisches Museum |
die Artikelbeschreibung zu lesen ist doch wohl
Grundvoraussetzung!
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rudi0911 28.12.03 - 18:52
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Re: Germanisches Museum |
da hast du ganz sicher Recht, Walter.
Leider ist es sehr häufig so, dass diese Dinger unter 5 Mark Gedenkmünzen eingestellt werden und..
der Hinweis auf Medaillenprägung oder Nachprägung mehr oder weniger "unbeabsichtigt" ganz einfach vergessen wird :-((
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Markus 28.12.03 - 19:15
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Re: Germanisches Museum |
Woher sollen die Leute auch wissen was sie da auf dem Dachboden oder in der Erbschaft gefunden haben ? ;-))
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wernerhartmann 28.12.03 - 22:49
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Re: Germanisches Museum |
Woher sollen die Leute wissen, was sie da in einer Erbschaft oder auf dem Dachboden gefunden haben?
Von www.bsv.de - in der Münzgalerie sind alle deutschen Gedenkmünzen seit 1952 abgebildet. Wer sich nicht kundig macht, handelt sich Ärger ein: negative Bewertung - Ausschluß von der entsprechenden Plattform (ebay - muenzauktion) - evtl. private Schadensersatzklege - und wenn's ganz dick kommt: Sttrafanzeige - staatsanwaltliche Ermittlungen - Strafbefehl bzw. Srafverfahren.
Wobei ein Strafverfahren wg. Betrug so seine Tücken hat, da bei Betrug der Vorsatz nachgewiesen werden muß. Wenn das Gericht richtig ermittelt, kann's schon mal dazu kommen, daß sich rausstellt, der Angeklagte ist für einen Betrug eigentlich viel zu dumm (habe ich als Schöffe selbst schon mal erlebt) - das ist dann der "Freispruch wegen erwiesener Unfähigkeit", auch nicht gerade schmeichelhaft!
Viele Grüße
Werner
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wernerhartmann 28.12.03 - 23:01
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Re: Germanisches Museum |
Wenn man die URL www.bsv.de nicht zu Hand hat, kann man es natürlich auch so machen wie edelstahl: Hier im Forum nachfragen - er hat deswegen alles richtig gemacht. Dafür haben wir jetzt ein paar arbeitslose Richter und Staatsanwälte mehr! ;-)
Viele Grüße
Werner
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wernerhartmann 28.12.03 - 23:03
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Re: Germanisches Museum |
Im übrigen sei darauf aufmerksam gemacht, daß es weitaus billiger ist, die NP zu erben als das Original zu kaufen! ;-)
Viele Grüße
Werner
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wernerhartmann 28.12.03 - 23:04
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Re: Germanisches Museum |
Okay - ich geb's ja zu: Der letzte war nicht gut.
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rudi0911 28.12.03 - 23:37
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Re: Germanisches Museum |
Werner, wenn dem so wäre, dann gäbe es wesentlich weniger Probleme. Gerade bei ebola: wir haben mit mehrereren Leuten vor Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass die NP´s unter falschen Angaben, einseitigen Scans, falsche Kategorie (5 Mark Gedenkprägunge) und ohne Hinweis auf Nachprägung oder Medaillen angeboten und verkauft wurden (Preise von mehreren hundert Euros als Start) Reaktion = 0, die Verkäufer sind immer noch da.
Es ist schon merkwürdig, dass gerade gekaufte Stücke als Keller- bzw. Bodenfunde - haben Jahre dort gelegen - kenne mich nicht damit aus - habe ich geerbt - deklariert werden. Brauchst nur mal die verschiedenen Käufe der Betreffenden ein wenig unter die Lupe zu nehmen :-))
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Antidote 29.12.03 - 00:00
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Re: Germanisches Museum |
Rudi, da wird ebola NIE reagieren; schau Dir doch mal den Pressesprecher an. Wenn der ein Interview gibt, ist er die Güte in Person. DER Philantrop schlechthin. Mein Fazit: die wollen Geld verdienen, auch wenn offensichtlich falsche/irreführende Auktionsangaben gemacht werden. Da hilft nur eins: die Bieter per email auf die Sachlage hinweisen.
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wernerhartmann 29.12.03 - 00:05
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Re: Germanisches Museum |
@ rudi:
Ich gebe Dir grundsätzlich recht und das Problem ist mir auch schon klar. Nur muß man edelstahl zugute halten, daß er - siehe das oberste Posting - eben nicht so vorgegangen ist, sondern hier im Forum nachgefragt hat.
Warum soll den seine Aussage bzgl. Erbe hier im Forum unglaubwürdig sein. Schließlich lebt keiner ewig - auch nicht die Besitzer von NP des Germanischen Museums.
Viele Grüße
Werner
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Markus 29.12.03 - 00:11
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Re: Germanisches Museum |
Falls das nicht jeder verstanden haben sollte:
Meine Frage: "Woher sollen die Leute auch wissen was sie da auf dem Dachboden oder in der Erbschaft gefunden haben ?" war natürlich ironisch gemeint.
Darum auch der Smily ---> ;-)))
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rudi0911 29.12.03 - 00:11
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Re: Germanisches Museum |
Werner, da bin ich aber mißverstanden worden. Es ging nicht um Edelstahl, dem hatte ich ja auch auf seine ehrliche Frage als erstes geantwortet. Mein letztes Posting bezog sich auf deinen Kommentar zu ebola und Sperre.Da sind meine Erfahrungen und die vieler anderer eben ganz anders, wie auch schon vor mir antidote ganz richtig bemerkte ;-))
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rudi0911 29.12.03 - 00:15
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Re: Germanisches Museum |
ach ja noch eines: Markus deinen Kommentar hatte ich genau verstanden, deshalb meine kleine Exkursion zu Boden-Kellerfund , der gestern gekauft wurde.;-)) antidote, wir haben wo es möglich war, die Käufer angeschrieben - doch dann wurden da ganz plötzlich "Privatauktionen" draus, so dass die Bieter vor "Aufklärung " geschützt waren :-((
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Antid 29.12.03 - 19:12
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Re: Germanisches Museum |
deshalb sollte man auch die Privatauktionen verbieten!!!
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Jumbo-01 29.12.03 - 19:29
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Re: Germanisches Museum |
Hallo Antid....., Ist die Tusche ausgegangen
oder bist Du schreibfaul geworden??
Muß ich gleich neue Tusche nachkippen:-))
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Die Privatauktionen wurden von uns ja auch deshalb nicht eingeführt.
Immer nach dem Motto:
Ein gutes Gewissen ist ein gutes Ruhekissen.:-))
Gr
H z
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