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Beitrag: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
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Daniel Groß
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Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Ich möchte mir dieses Buch zulegen von Ursula Kampmann (Die Münzen der römischen Kaiserzeit) und wollte fragen die wo es besitzen ob es ihr geld wert ist, es kostet ja 40 ?.
Oder gibts bessere für weniger Geld ?
Danke im Voraus...
Euer Münzfreund Daniel
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Chippi 03.06.06 - 22:00
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Das Buch von Frau Kampmann wird als Einsteigerbuch empfohlen. Ich selber besitze es nicht, sondern einen Sear (Roman coins and their values) von 1970. Standartwerke sind Cohen und der RIC (Roman imperial coinage), allerdings ist letzteres Werk sehr teuer, 1200-1400$ hab ich mir sagen lassen. Beide Werke gibt es nr noch antiquarisch.
So, nun kannst du dir noch mal überlegen, ob 40? zuviel.
Der Sear kostet zwischen 32 und über 80?.
Hier das billigste Exemplar, allerdings von 1964:
http://cgi.zvab.com/SESSz66579501411149364614/cgi-bin/n_showitem.cgi?item=1312880584&lang=de&lo=gr2&mode=detail&dcurr=EUR&scurr=EUR&uc=de&shp=0&noimg=&ref=http%3A%2F%2Fcgi%2Ezvab%2Ecom%2FSESSz66579501411149364614%2Fcgi%2Dbin%2Fn_xsearch%2Ecgi%3Fuc%3Dde%26shp%3D0%26dcurr%3DEUR%26noimg%3D0%26lang%3Dde%26keyw%3Droman%2Bcoins%26ath%3DSear%2B%26tle%3D%26days%3D%26rpp%3D10%26x%3D0%26y%3D0
Gruß Chippi
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Muenzenfreund 03.06.06 - 22:35
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Der "Kampmann" ist der direkte Nachfolger vom "Kankelfitz". Die letzte Auflage des Kankelfitz von 1996 wurde nach dem Tod des Autors mit 160 ? und mehr gehandelt. Viele Sammler waren froh, mit dem Kampmann wieder einen günstigen Katalog erwerben zu können.
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kay 03.06.06 - 22:42
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Den Kankelfitz gibt es aber jetzt auch wieder unter 30 Euro gebraucht bei Ebay, seit der Kampmann da ist. Der Kankelfitz ist viel umfangreicher und hat mehr Bilder wie der Kampmann, nur halt die Preise sind noch in DM und sehr hoch, da es noch kein Internethandel mit Münzen gab und das Angebot sehr niedrig war.
Man braucht aber keinen Katalog kaufen, den im Internet gibt es soetwas kostenlos.
www.wildwinds.com
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kay 03.06.06 - 22:47
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Ich korrigiere mich: zur Zeit ist kein Kankelfitz bei Ebay.
Aber man kann sich auch bei Münzhändlern kostenlos Auktionskataloge bestellen, wo schon viele Münzen drinstehen.
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Chippi 03.06.06 - 22:54
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Allerdings stehen da nur die wertvollen drin.
Gruß Chippi
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Daniel Groß 03.06.06 - 23:00
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Gibts auch eine alternative ich habe viele Römische münzen habe einzeln mal hier welche gefunden aber wenn ich jede einzeln suchen will kann das ewig dauern, ich suche nur ein buch/heft wo ich die aktuellen marktpreise sehe wenn ich sie hier anbieten möchte und die daten und jahreszahlen dazu suche gibts hier auch einen spezialisten für römer der sich mit mir mal in verbindung setzen kann.
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Chippi 03.06.06 - 23:13
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Daniel, das nächste Problem. Wenn du sowas wie einen "Deutschen Münzkatalog" für Römer erwartest, muss ich dich enttäuschen. Soetwas gibt es nicht.
Wir sagen immer: Eine Münze ist soviel wert, wie jemand bereit ist zu zahlen. Bei Ebola erreichst du die realistischsten Preise. Wobei es für bestimmte Münzen mehr gibt als für unbestimmte/unbekannte Münzen.
Gruß Chippi
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kay 03.06.06 - 23:25
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Es gibt keine Marktpreise bei Römern. Die meisten üblich erhältlichen gehen von 1 Euro bis 10 Euro nach Erhaltung. Wertvolle werden kaum bei Ebay angeboten, sondern nur bei echten Auktionen.Die verhältnismäßigen wenigen teuren bei Ebay werden auch woanders( USA) teuer angekauft, aber nicht gefunden und dann anschließend angeboten.Das sind Überbleibsel aus alten Kriegsbeuten 1944/1945, die aus Europa mitgenommen wurden und erst mit Aufkommen des Internets in Massen angeboten wurden.
Alles, was man heute noch hier und auf dem balkan findet, ist bedingt durch Unwelteinflüsse der letzten 100 Jahre nur noch gering erhalten.
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kay 03.06.06 - 23:26
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Deine normalen Römerbronzen bringen bei Ebay warscheinlich fast nichts ein. Ausser, daß sie Gebühren kosten.
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Daniel Groß 03.06.06 - 23:37
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Aber ich habe Münzen die ich hier in Auktionen auch schon sah und der Sofortkauf preis lag bei 90-190 ? aufwärts, sind das selbsternannte Preise oder ging der verkäufer hier nach dem Katalog ? Wenn ich sie anbiete möchte ich auch nicht den Marktpreis kaputtmachen der bei einem Preis liegt der mir keiner sagen kann, ich kann sie ab 1 ? starten wenn sie keiner will geht sie für nix raus wollen sie mehr und sie bieten sich gegenseitig hoch bekomme ich evt den preis der hier angeboten wird. Mir gehts bloss darum ich möchte meine doppelten Römer verkaufen und es geht schliesslich nicht bloss um 10 ? sondern um 3-4 stellige beträge und ich möchte keine fehler verluste machen oder oden markt schaden. und Ihr als Profis seid ja da damit ich Ansprechpartner habe.
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kay 04.06.06 - 00:31
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Denn mußt du sie eben hoch ansetzen und die Gebühren dafür zahlen. Ob sie auch weggehen, ist dann die Frage. Wenn es teure Münzen sind, dann nicht zu ebay, sondern zu Auktionshäusern einliefern-frage am besten Jumbo dazu!
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kay 04.06.06 - 00:57
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
Zusatz: einen Marktpreis wirst du nicht mehr kaputtmachen können,da das schon andere vor 6-7 Jahren gemacht haben.Für normale Römer bekommt man nichts mehr. Aber anfangen zu sammeln, das ist nun erschwinglich geworden.
Die meisten Leute haben aber umgeschwengt und sammeln nun Griechen und Indo-Griechen,Indo-Kelten,-Indo-Römer, Araber usw.... da hier die Sammler-Preise immer weiter steigen und die Münzqualitäten sehr gut sind.
Die Artenvielfalt ist um einiges größer, wie bei römischen Münzen.
Zur Zeit sind sogar noch die Goldmünzen erschwinglich, da sie nur wenig über dem Goldpreis angeboten werden.
Und der Inder , bzw Afghane ist ein verkaufskluger Mensch, der weiß, wie man etwas vermarktet, ohne die Preise zu zerstören. Er wirft immer weniger Münzen auf den Markt, als Käufer vorhanden sind.Wogegen aus Serbien ja zig Millionen Münzen in 6 Jahren bei Ebay eingestellt wurden, die keiner mehr zu einem anständigen Preis weiterverkaufen kann.
Ich werde dir nicht verraten, wer der Händler ist. Aber ich habe meine letzten Römischen Münzen bereits vor knapp 2 Jahren eingekauft für 30 US cent pro Stück( ungefähr 23 Euro-Cent).
Das bedeutet, mein Lieferant hat wohl auch noch etwas verdient und die Münzen liegen beim Ursprungsverkäufer bestimmt bei maximal 10-15 Cent pro Stück!
Und wenn es Leute gibt, die direkt ohne Zwischenverkäufer in Serbien 50000-100000 Münzen a 10 cent kaufen, dann haben diese mit Sicherheit auch einige wertvolle Stücke dabei, die sie billig bei Ebay anbieten können, womit wi(e)derum der tasächliche zeitgemäße Sammlerpreis versaut wird.
Denn für 10 cent gekauft und für 20 Euro verkauft bringt mehr Gewinn als für 90 Euro beim Fachhändler erworben und für 100 Euro Sofortkauf wider abgegeben.
Also kann dem Massenverkäufer der aktuelle Sammlerpreis egal sein. Er verkauft z.B 1000 Münzen für mindestens 1 Euro, hat dabei ca. 30 Cent ebay Gebühren zu tragen( bekommt also 70 cent), hat aber nur 10 cent bezahlt.Selbst die Bruchmünzen bekommt er locker bei den bekloppten "Ebaysüchtigen" für 30-60 cent wieder an den Mann!
Also hat er 100 Euro für 1000 Münzen bezahlt, hat 10000 Euro brutto eingenommen, davon 3000 Gebühren an Ebay abgedrückt.Bleiben 7000 Euro , wenn alle Münzen gut waren und 1 Euro gebracht haben.Waren sie etwas schlechter gibt es eben nur 5000 Euro Gewinn, oder 4000 Euro, scheißegal. Da stört es den Massenverkäufer nicht, daß er nicht den Sammlerpreis bekommt.1000 Münzen kann man locker jeden Monat verticken, wenn nicht das Finanzamt dazwischenfunkt.
Und jetzt brauchst du dich nicht mehr zu wundern, warum eine vor 10 Jahren für 100 Deutsche Mark gekaufte Münze heute nur noch 1-3 Euro bringt!
Denn der Spekulant bei Ebay und das sind mindestens 50% der Bieter rechnet nicht nach Kampmann oder Kankelfitz, sondern sagt sich: 1 Euro pro Münze maximal, bzw bei Silberdenaren sind es ca 10-15 euro je nach Art.
Ich habe fast 4 Jahre lang gut von diesem Geschäft als Münzhändler mit Gewerbe gelebt, bis es dann nichts mehr brachte, weil jede "Hausfrau" und jeder Schuljunge plötzlich verkauft hat.
diese Zeiten sind vorbei...
Gute Nacht!
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kay 04.06.06 - 01:00
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Re: Die M?nzen der r?mischen Kaiserzeit |
1 Tippfehler oben in der Rechnung : 1000 Münzen = 100 euro-10000 Münzen = 1000 Euro!
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