Hallo,
ich sammle eine bestimmte Art von Medaillen (Silber oder Bronze) des 19. Jahrhunderts, die meist in Auflagen zwischen 100 und 500 Stück geprägt wurden. Nun fällt mir auf, dass zwischen identischen Medaillen oft Gewichtsunterschiede von bis zu 10 Prozent, in Ausnahmefällen auch mal mehr, vorhanden sind. Die Herkunft der Medaillen kenne ich meist, also keine Manipulationen, auch keine künstliche Patina oder gar Zapon.
Manchmal lassen sich Dickenunterschiede messen - das scheint der Grund für den Gewichtsunterschied zu sein.
Endlich zu meiner Frage: Wie wurden denn die (zum Teil gepunzten) Rohlinge hergestellt? Sind die einfach von Rundmaterial abgesägt und plangedreht worden, oder sind die Rohlinge geschmiedet?
Kennt sich jemand aus?
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