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Beitrag: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz Erzbi |
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rudi augustiner
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Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz Erzbi |
Hallo @ all,
ich habe ein Stück erhalten, wo ich leider absolut KEINE Ahnung und keine Literatur besitze.
Es wäre sehr schön – und besten Dank im Voraus für die Hilfe – wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.
Auf Grund des Wappens nehme ich an, dass das Stück aus Mainz ist. Nach meiner (nicht allzu exakten Münzwaage und Schublehre
Wiegt das Stück 2,4 Gramm (AU – Gold – Feingehalt ?) und hat einen Durchmesser von ziemlich genau 20 mm.
Wäre toll, wenn mir jemand das Stück bestimmen könnte – Herkunft – unter wem geprägt – Prägezeit – ev. Literaturhinweis – Wert usw.
Mfg
augustinerbier

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willi 14.04.10 - 23:29
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz |
kann denn hier niemand was zu sagen????
der rudi würde sich sicher freuen.....
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Welfensammler 15.04.10 - 00:02
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Hallo Rudi und Willi,
ich würde auf einen Goldgulden aus dem Erzbistum Mainz tippen, ca. 14. oder 15. Jahrhundert.
Dagegen spricht das geringe Gewicht von nur 2,4g statt 3,5g.
Die Schrift ist (für mich) aufgrund der Überbelichtung nur schwer lesbar. Auf der Vorderseite kann ich nur DOMINUS lesen. Der Name des Prägeherrn bleibt mir verborgen.
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augustinerbier 15.04.10 - 18:04
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Re: Bitte um Hilfe Golddukat Mainz Erzbistum ? |
Hallo,
entschuldigt die ev. "dumme Frage", aber ich habe in Auktionskatalogen gesehen, dass es Guldiner auch als 1/3, 1/2 und 3/4 Guldiner - mit entsprechend weniger Gewicht - gibt.
Kann mir das jemand bestätigen und weiß vielleicht wer, welche Bistümer so etwas geprägt haben.
Welfensammler und Willi,
vorab schon mal besten Dank für Euere Bemühungen.
Leider kann ich die Umschrift, trotz Brille und Lupe auch nicht entziffern - nun ja ist ja spannend der Münze auf die Spur zu kommen.....
Wäre es denkbar, dass solche Stücke, obwohl AU Gold, gefaket worden sind???
Gruß aus München und Glück auf
augustinerbier Rudi
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W. Mergel 15.04.10 - 18:33
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Auf
http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Goldgulden
findest Du alle Angaben zu den Teilstücken.
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augustinerbier 05.05.10 - 16:31
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
ich bin nicht wirklich schlauer geworden, was das Teil angeht.....
und deshalb trenne ich mich von ihr.
Falls jemand Interesse hat, die Münze (oder was auch immer) steht zum Verkauf in einer meiner Auktionen hier auf MA.
Gruß augustinerbier
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Hessen62 06.05.10 - 15:02
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Hallo Rudi
Es ist ein Goldgulden von Gerlach von Nassau, 1346-1371 um (1365/1371) Münzstätte Bingen.
Stehender Erzbischof / Wappen in Dreipass.
F. Nr. 1599
Ob echt kann ich Dir nicht sagen
Grüsse Andreas
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augustinerbier 06.05.10 - 17:39
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Hallo Andreas,
SUPER - besten Dank - vielleicht komme ich jetzt doch weiter mit der weiteren Bestimmung.
Hast Du vielleicht eine Ahnung, ob die Größe, das Gewicht und das Feingehalt einigermaßen passen könnten - irgendwie kann ich nicht an einen "Fake" glauben, aber wissen tu ich leider null komma nix dazu.
Hast Du ev. darüber Literatur, die Du verkaufen willst, gerne auch Kopien???
Viele Grüße aus BY nach Hessen
augustinerbier-Rudi
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Hessen62 06.05.10 - 18:16
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Hallo Rudi
Kann leider keine Literatur dazu anbieten.Den Felke habe ich nur in meiner Bibliothek stehen daher konnte ich auch deine Münze bestimmen.
Das Gewicht ist zu wenig für ein Goldgulden dieser Zeit.Goldgulden zeigen auch einen eher hellgelben Glanz. Dein Goldgulden sieht da ziemlich blaß aus.
Grüsse Andreas
Literatur - Felke Die Goldprägungen der rheinischen Kurfürsten 1346?1478; Mainz, Trier, Köln, Pfalz
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drachenzahn 06.05.10 - 18:40
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Re: Bitte um Hilfe – Golddukat – Mainz E |
Vielleicht hat man ja so wie die Diepholzer angefangen,die Münzen allmählich und heimlich aus schlechten Gold zu prägen.
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