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Beitrag: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
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Fragender
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Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbieter/ Händler?
Ist mir schon öfter aufgefallen, dass nicht nur Händler das machen, aber es hat anscheinend auch nie Konsequenzen.
Warum eigentlich nicht? (ist man mittlerweile doch zu sehr auf den Profit aus?)
Hier wieder ein Beispiel; diesmal zwar ne Buchtauktion, aber ein MA-Shop-Händler...
Erstmalig verkauft hier:
http://www.ebay.de/itm/PORTUGUESE-INDIA-GOA-7-1-2-Reis-1845-MARIA-II-copper-VERY-SCARCE-63064-/400395059360
Hier wieder eingestellt; gleicher Artikel, der Käufer bietet auch wieder mit:
http://www.ebay.de/itm/PORTUGUESE-INDIA-GOA-7-1-2-Reis-1845-MARIA-II-copper-63064-/400413929925?pt=UK_Coins_World_RL&hash=item5d3a87b1c5
Schaut man sich den Bieter an, nur Gebote bei diesem Verkäufer ;-)
Thumbs up (ironisch :( )!
Ein in sich gekehrter, fragender, Sammler
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welfensammler 24.02.13 - 18:34
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Was ist Shillbidding ?
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Drachenzahn 24.02.13 - 18:35
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Meinst du Sicherheitsgebote, wie bei richtigen Auktionen auch?
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Drachenzahn 24.02.13 - 18:39
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Woher weißt du, wer der Bieter ist und wer der Käufer ist?
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Obelix 24.02.13 - 18:42
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
http://www.wortfilter.de/News/news1163.html
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welfensammler 24.02.13 - 18:46
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Die Meldung ist 8 Jahre alt und die Klageschrift nicht mehr vorhanden. Wie ist es ausgegangen ?
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Drachenzahn 24.02.13 - 18:47
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Fakt ist: selber auf eigene Auktionen bieten, verstößt zwar gegen die AGB und wirkt unehrlich, stört Ebay aber nicht, weil sie ja Gebühren dafür bekommen.
Wenn jemand anderes Auktionen hochbietet, z.B Freund, Nachbar, in Konkurrenz stehender Händler ( um Preise stabil zu halten), dann ist das kein AGB -Verstoß, solange die Leute die gewonnene Auktion bezahlen und dafür keine Gebührenrückerstattung beantragt wird.
Wer auf 1 Euro Auktionen bietet, sollte immer im Hinterkopf haben, daß kaum ein Anbieter absichtlich teure Münzen für 1 Euro verkaufen will. Meist geht es da um Ersparnis bei den Einstellgebühren. Also rechnet man damit, nicht für 1 euro Höchstgebot den Artikel zu bekommen. Man muß sich selbt ein Limit setzen, wie hoch man maximal bieten will, bzw wie viel man maximal für eine Münze ausgeben will.
Mehr kannst du nicht tun. Ausser du meidest sämtliche Auktionsplattformen. Beweisen kannst du sowieso nichts.
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Fragender 24.02.13 - 18:50
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Käufer beendete Auktion: o***f ( 2 )
Bieter laufende Auktion: o***f ( 2 )
Die Bucht verschlüsselt einen Mitgliedsnamen immer gleich; nie anders...auch wenn die jetzt relativ geschützt bzw. verschlüsselt sind, ists ein und derselbe Bieter/ Käufer.
Der Link von Obelix beschreibt das Shill-bidding schon ganz gut.
s. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lockvogel_(Person)
Punkt 1
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Fragender 24.02.13 - 18:56
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Hier in den AGB s steht es ja auch ausdrücklich:
§12 (3) (3) Verkäufer dürfen nicht auf eigene Auktionen bieten.
Beobachte allerdings immer häufigeres Vorkommen...
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Drachenzahn 24.02.13 - 19:04
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Ganz einfach erklärt: Ich habe den Höchstbieter mit 2 Bewertungen einen Fall wegen Nichtzahlung eröffnet und geschlossen. Trotzdem hat er wider bei der wiedereingestellten Münze mitgeboten. In letzter Zeit häufen sich Fälle von Käufern, die überall mitbiete, aber nur 1-2 Auktionen gewinnen und dann vom Kauf zurücktreten, weil sich der Kauf für sie nicht gelohnt hat.
Dann pasiert es oft, daß ein Bieter bei bestimmten Münzen sämtliche Angebote dazu bei verschiedenen Verkäufern abklappert und bebietet. Am Ende hat er 4 Münzen irgendwo für 10 Euro ersteigert und bei einem anderen Verkäufer nur für 9 Euro. Was macht er dann?- er widerruft oder bittet um Verkaufsabbruch Bei den 4 anderen Verkäufern. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------Problem dabei, Käufer nun rausschmeißen oder nicht? War bei mir so: Ein Käufer, der sonst für 200 Euro pro Monat kauft und auch bezahlt, will gelegentlich die Münzen nicht mehr haben und möchte abbrechen. In der darauffolgenden Woche kauft er wieder bei mir ein, bietet sogar auf die Münze, die er vorher nicht mehr wollte(kann ja sein, daß er sie bei mir am billigsten bekommt). ----------------------------------------------Nun kann ich ihn zwar als Bieter ausschließen. Das ist aber immer abzuwägen, wenn er sonst regelmäßig für 200 Euro einkauft, dann verzichte ich doch auf gelegentliche 10 oder 20 Euro und cancel den Verkauf. Ich will ja den Käufer nicht ganz verlieren. Wie du siehst, gibt es neben dem eignen Hochbieten noch zahlreiche andere Gründe dafür.
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Fragender 24.02.13 - 19:12
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Das hat allerdings nichts mit Shillbidding zu tun.
Ganz einfach, wenn wer kauft, aber nicht bezahlt, sperren.
Kaufvertrag ist Kaufvertrag = rechtsbindend!
Warum stellt man dann nicht einfach mit dem Wunschstartpreis ein und geht dann schrittweise mit dem Preis ´runter, wenn man merkt, dass man das Teil nicht loswird?
Wenn man ab 1 Euro einstellt, dann muss man auch bereit sein das Risiko zu tragen, unter EK zu verkaufen.
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Drachenzahn 24.02.13 - 19:18
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Weil die Einstellgebühren so hoch sind, daß sich bei vielen Artikeln sonst ein Verkauf nicht mehr lohnt. Ab 1 Euro kann man kostenlos einstellen. Darüber aber wird es sehr teuer dazu noch doppelter Preis für 2. Kategorie, dann noch Verkaufsprovision am Ende der Auktion.
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Drachenzahn 24.02.13 - 19:24
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
"Ganz einfach, wenn wer kauft, aber nicht bezahlt, sperren."
Dann würden viele Händler aber schnell pleite gehen aus eben dem Beispiel was ich dir genannt habe: Die verhältnismäßigkeit der Mittel spielt hierbei eine große Rolle.
Ich sperre einen Großkäufer wegen abgelehnter 2 Artikel für zusammen 20 Euro. Dann kauft er nie wieder. Wogegen er dann, wenn ich auf die 20 Euro verzichte und den Artikel neu einstelle, im nächsten Monat wieder für 200 Euro kauft und bezahlt.
Und es gibt auch viele, die nach einer Sperre eiskalt einen neuen Account anmelden und bieten, weil sie Schnäppchen für ihr eigenes Geschäft dringend brauchen.Oft zu beobachten bei Indern, Franzosen und Brasilianern.
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Drachenzahn 24.02.13 - 19:47
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Frage: "Warum stellt man dann nicht einfach mit dem Wunschstartpreis ein und geht dann schrittweise mit dem Preis ´runter, wenn man merkt, dass man das Teil nicht loswird?"
Ein 10 Euro Stück soll verkauft werden.
zu erwartendes übliches Höchstgebot Preis ist 10 Euro.
ein privater Verkäufer:
1. Variante:
Einstellen zum Preis von 10 Euro. Das kostet pro Kategorie 80 Cent Startgebühren und nach Verkauf 90 Cent Verkaufsprovision. Das macht 2,50 Euro Gebühren bei 10 Euro Erlös bei 2 Kategorien oder "nur" 1,70 Euro Gebühren bei 1 Kategorie.
2. Variante: Einstellen für 1 Euro in 1 Kategorie kostet nichts. Verkaufsprovison bei erreichten 10 eur = 90 Cent. Gesamtgebühren 90 Cent, oder bei 2 Kategorien 1,15 Euro.
Bei gewerblichen Verkäufern kostet es noch mehr und ist sehr kompliziert wegen den verschiedenen Shopmodellen, die man abschließen kann.Da kommen also feste monatliche Shopgebühren zwischen 20 und 300 Euro zu den Einstellgebühren und Verkaufsprovision dazu.
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Drachenzahn 24.02.13 - 19:50
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Zitat"§12 (3) (3) Verkäufer dürfen nicht auf eigene Auktionen bieten.
Beobachte allerdings immer häufigeres Vorkommen..."
- Wenn du eine Methode erfunden hast, um das zu beweisen, dann kannst du es weitermelden. dazu müßtest du aber einen Verkäufer 24 Stunden am Tag verfolgen und aufzeichnen.
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welfensammler 24.02.13 - 20:04
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Warum wird dieser Verdacht nicht an MA gemeldet ?
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Drachenzahn 24.02.13 - 20:53
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Weil es um Ebayauktionen geht ;-)
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olfy 24.02.13 - 21:01
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
hahahahahahaha, sehr gut!
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Obelix 24.02.13 - 21:42
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Bei Ebay gibt es auch ein Forum, da kann man aber nur mit echt angemeldetem Namen was eintragen..
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Drachenzahn 24.02.13 - 22:07
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Nicht ganz richtig: Hier antworten Menschen, dort antwortet einer von 32 ausgemusterten Pentium 500MHZ mit Textbausteinen und gelegentlich schreibt ein als User getarnter Buchtmitarbeiter, um die aufgescheuchte Meute zu beruhigen. Das haben wir schon ausführlich wissenschaftlich getestet.
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welfensammler 24.02.13 - 22:10
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Wenn man wirklich will, dass das Anliegen bearbeitet wird, muss man Öffentlichkeit herstellen. eBay hat übrigens eine Facebook-Seite...
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Drachenzahn 24.02.13 - 22:13
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
... ne ne, lass mal lieber.. nich, dass Ebay da irgendwann noch Facebook-Gebühren verlangt ;-)
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Fragender 25.02.13 - 07:53
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
@Drachenzahn:
"Weil es um Ebayauktionen geht ;-)"
bitte mal richtig lesen; ich habe ein Beispiel einer Bucht-Auktion gebracht;
aber auch geschrieben, dass das auch hier der Fall ist.
Zudem wurde ein Beispiel eines MA-Users erbracht...
Ich möchte hier eigentlich keine Beispiele, wann es sich wie rechnet etwas zu verkaufen, bzw. wie ein Händler denkt...
Aber so wie es ausschaut, besteht kein Interesse daran, so etwas zu unterbinden..
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Drachenzahn 25.02.13 - 08:12
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Entschuldige: In welchen Teil steht etwas davon, dass sich der Thread um Münzauktion.com handelt?- Ich sehe nur Ebay-Beispiele.....
Bei Münzauktion.com arbeiten 2,5 Personen, die 24 Stunden lang am Tag jede einzelne Auktion beobachten und nach Hochbietern überprüfen sollen? Die haben echt viel Zeit dafür übrig.
Und wenn mehr Personal eingestellt werden würde, was zwangsläufig eine Gebührenerhöhung mit sich bringen muß, dann beginnt wieder neues Gejammer.
Warum schreibst du nicht mit deinem Realnamen einfach mal den Händler an, den du hier benannt hast und fragst ihn selbst?
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Drachenzahn 25.02.13 - 08:16
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
Zitat:"Ich möchte hier eigentlich keine Beispiele, wann es sich wie rechnet etwas zu verkaufen, bzw. wie ein Händler denkt..." Zitatende
Dann frage nicht danach.
denn:
Zitrat"Warum stellt man dann nicht einfach mit dem Wunschstartpreis ein und geht dann schrittweise mit dem Preis ´runter, wenn man merkt, dass man das Teil nicht loswird? "Zitatende
Und lasse mal das anonyme Geschreibsel sein. Wenn du dir so sicher bist bei deinen Behauptungen, dann steh verdammtnochmal auch dafür gerade und verstecke dich nicht!
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Kruse 25.02.13 - 10:50
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Re: Warum hat Shillbidding nie Konsequenzen für Anbiet |
...wieder jemand, der zuhause bei der Mama, der Frau und am Arbeitsplatz nicht den Mund aufbekommt, aber hier aus der Anonymität die Entdeckung des Jahrhunderts postuliert. Mediokrität in Reinkultur :-)
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